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Aktivitäten 2019

Jahreshauptversammlung am 24.01.2019


In den winterlichen Farben weiß und blau hatten die Landfrauen die Tische geschmückt.





Susanne Hachmann begrüßte die Anwesenden mit ein paar lockeren Worten sowie mit einem Jahres-Gedicht.
Als Gäste waren anwesend Frau Brinkmann und Frau Semmelhaack vom Kreisverband, Frau Döpke von der Stadt Barmstedt und Frau Pergande von der Zeitung.


Telse Rumpf und
Karin Semmelhaack
sind ausgeschieden. 
Jutta Stoldt und
Angelika Baukat
sind ausgeschieden. 



Anschließend wurde der Jahresbericht von Monika Schmidt vorgelesen.
Die Kassiererin Karin Voigt verlas den jährlichen Kassenbericht.
Erna Arps und Marina Stang hatten die Kassenprüfung vorgenommen und
keine Beanstandungen festgestellt. Der Vorstand wurde ohne Gegenstimmen entlastet.
Es folgte ein sehr emotionaler Abschied von Susanne Hachmann, der ersten Vorsitzenden. Mit einem Rückblick auf ihre Vorstandsarbeit bedankte sie sich für die gute Zusammenarbeit mit Helga Kuczorra und mit Ingrid Vollert.
Als Abschiedsgeschenk erhielt Susanne eine tolle Gartenbank, die sie in den nächsten Jahren immer an ihre Landfrauen erinnern soll.





Für das Amt im Vorstandsteam wurde Ute Tietjen gewählt.
Auch der Posten einer Ortsvertrauensdame für Lutzhorn konnte mit Annegret Jensen neu besetzt werden.
Zurzeit fungiert der Vorstand nur mit zwei Beisitzern, vier wären möglich.


Das neue Vorstandsteam  Die Ortsvertrauens-
damen  



Ingrid Vollert sprach ein paar Schlussworte und verabschiedete sich von den Landfrauen und Gästen.


"Von Schleswig-Holstein nach Westafrika"


Helga Kuczorra vom Vorstand begrüßte an diesem Abend 75 Landfrauen.
Ganz auf das Thema des Abends war die Dekoration auf den Tischen abgestimmt.





Nachdem sich die Damen mit leckeren Frikadellen und Kartoffelmus gestärkt hatten,
begann Frau Gustafsen mit ihrem interessanten Bericht über ihre Tour nach Westafrika.
Im März 2017 startete sie mit ihrer Partnerin, Frau Birgit Baasch, von Schleswig-Holstein
aus in Richtung Gambia. Als Team „Der echte Norden“wollten sie mit einem Ford-Transit
die ca. 7000 km lange Strecke für den guten Zweck bewältigen. Das 15 Jahre alte Fahrzeug
wurde ihnen von den Stadtwerken Barmstedt zur Verfügung gestellt und sollte am Zielort für
den guten Zweck versteigert werden.





Vor der Reise hatten die beiden Damen 8.000 EUR an Spenden gesammelt, davon die Hälfte
für das Milchkuhprojekt der Stiftung "Sabab Lou" in Gambia.
Die Strecke führte die beiden Abenteurer durch Frankreich, Spanien nach Marokko, dann immer
an der afrikanischen Westküste entlang bis zur Westsahara.
Mauretanien und den Senegal durchquerten sie dann mit der Rallye Dresden-Dakar-Banjul,
jetzt mit ca. 50 Fahrzeugen. Diese sollten ebenfalls in Banjul, der Hauptstadt Gambias, versteigert
werden.





Mit der Stiftung „Sabab Lou“ steht Frau Gustafsen in regelmäßigem Kontakt,
das Milchkuhprojekt ist gut angelaufen. Nach etwa einem Jahr melden die Farmer erste
Erfolge. Zwei Farmer erwirtschaften bereits Einkommen, die Kuh des dritten Farmers ist trächtig.
Für Afrika ein Super Ergebnis.
Die Landfrauen hörten dem kurzweiligen Vortrag sehr interessiert zu und spendeten
anerkennend Applaus.





Mit ein paar Frühlingsblumen bedankte sich Helga Kuczorra bei der Referentin.


"Graue- Erbsen-Essen" am 06.03.2019


80 Landfrauen wurden von Ingrid Vollert vom Vorstand herzlich begrüßt.
Mit glitzernden Masken und Papierschlangen hatten die Landfrauen die Tische
schön geschmückt.





Zum Dank für ihre langjährige Tätigkeit beim An- und Abmelden der Mitglieder vor den Veranstaltungen erhielt Erna Arps eine schöne Orchidee.





Nun war das Büfett eröffnet und alle ließen sich das beliebte Faschingsessen schmecken. Davon kann man nicht genug kriegen.





Unter erwartungsvollem Klatschen der Landfrauen kam dann Herr Potella mit
seiner Drehorgel in den Saal.
Er unterhielt die Gäste mit lustigen Geschichten und Liedern von seiner Drehorgel.
Zu bekannten Melodien wurde geschunkelt, geklatscht und mitgesungen.
Spontan fanden sich ein paar Frauen, um im Chor ein paar Strophen zu singen.





Zum Ende des Abends probierten noch drei Landfrauen die Technik an der Drehorgel aus. Das klappte sehr gut und einige Damen wagten noch ein Tänzchen.





Ingrid Vollert bedankte sich bei Herrn Potella und wünschte allen einen guten Heimweg.


Frauenfrühstück am 06.04.2019


Die Tische im Heeder Damm waren schön im maritimen Stil geschmückt, dekoriert mit blauen Servietten in Schiffsform sowie mit Muscheln, Fischen und Strandgut.





Ute Tietjen vom Vorstand begrüßte die zahlreichen Gäste mit einem Frühlingsgedicht und gab anschließend das Büfett frei.





Während die Damen sich die Köstlichkeiten schmecken ließen, baute Herr Cordts schon mal sein Equipment auf. Er wollte ja später über das Wattenmeer referieren.





Das Wattenmeer, das seit 2009 Weltkulturerbe ist, bietet Raum für unzählige
Lebewesen. Naturgewalten und Stürme veränderten im Laufe der Jahrzehnte die Küste. Die Abbruchkanten an der Steilküste sind geschichtliche Zeugen. Gut sechs Stunden dauert es jeden Tag, bis die Flut das Wasser an den Strand spült bzw bis Ebbe das Wasser wieder vom Strand wegspült. Dann ist der Meeresgrund wieder sichtbar. Man kann Priele sehen, viele Wattwürmerhaufen, Schnecken und Muscheln.
Eine Wattwanderung sollte man nur mit einem erfahrenen Wattführer unternehmen.
Ein besonderes Thema waren die Inseln und die Halligen im Wattenmeer.
Hier sind größere Flächen als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Die Silbermöwe, der Goldregenpfeifer, der Strandläufer oder der Austernfischer sind nur einige der Vogelarten, die hier an der Küste ihren Lebensraum gefunden haben.





Wer gedacht hat, dass ein Vortrag über das Wattenmeer langweilig sein könnte, hatte sich getäuscht. Kurzweilig und humorvoll kommentierte Herr Cordts seine vielen Bilder.






Mit einem kleinen Präsent bedankte sich Ute Tietjen für den gelungenen Vortrag.
Zum Schluss konnten sich die Landfrauen an einem kleinen Bücherflohmarkt noch
mit unterschiedlichem Lesestoff versorgen.




Maifeier am 01.05.2019


Die diesjährige Maifeier erinnerte stark an die Veranstaltung im letzten Jahr.
2018 mussten die Aktivitäten wegen des schlechten Wetters in das Rathaus verlegt werden.
Immerhin konnte in diesem Jahr alles auf dem Marktplatz stattfinden.
Aber es war wieder sehr kalt und windig.





Die Landfrauen hatten eine 23 Meter lange Girlande und einen Kranz mit etwa 2 Metern Durchmesser gebunden.
Mit Unterstützung von Jörg Pingel und Rami Jandali wurde die Girlande um einen Stamm aus Kunststoffmaterial gewickelt. Vielen Dank an die Helfer und Helferinnen.






Zu den Klängen des Spielmannszuges Hörnerkirchen stellte die Feuerwehr Barmstedt
mit ihrer Drehleiter den riesigen Maibaum auf.
Helga Kuczorra vom Vorstand der Landfrauen und die Bürgermeisterin, Frau Döpke, begrüßten
die Besucher, die allen Wetterkapriolen zum Trotz, wieder sehr zahlreich erschienen waren.





Während die Landfrauen kleine Becher mit Maibowle verteilten, zeigte die Trachtengruppe Pinnau-Elbmarschen den Zuschauern einige historische Tänze. Anschließend begeisterte die Singgruppe aus Barmstedt mit ihren Frühlings- und Mailiedern.





Wie in den letzten Jahren auch, zeigte zum Abschluss die Hip-Hop-Jugend ihr Können. Alle Akteure ernteten viel Beifall für ihre Darbietungen.





Vielen Dank an Herrn Jürgen Tiedemann, der wieder ein paar seiner Oldtimer
auf dem Rathausvorplatz ausgestellt hatte.





Viel Zuspruch fand die vom Restaurant „Zum alten Markt„ gelieferte Erbsensuppe, die zum Schluss von den Landfrauen ausgegeben wurde.


"Fit im Alter" am 16.05.2019


Gut besucht war an diesem Abend der Heeder Damm.
Ingrid Vollert
vom Vorstand konnte 100 Landfrauen und Gäste begrüßen. Passend zum
Thema „Gesund und fit im Alter“ waren die Tische mit unterschiedlichen Sport- und
Gymnastikgeräten dekoriert. Es lagen dort u.a. Tischtennisschläger, Igelbälle, Springseile
und Hanteln.





Frau Katja Krane von der Priviligierten Apotheke Barmstedt sowie mehrere ihrer
Mitarbeiterinnen begleiteten die Referentin, Frau Wommelsdorf. Für jeden der Anwesenden
gab es eine kleine Tüte mit Info-Material über Homöopathie und die 12 Schüßler-Salze.
Zunächst stärkten sich alle mit einer leckeren Spargelcremsuppe mit feinen Klößchen.





Kurzweilig informierte Frau Wommelsdorf anschließend über die verschiedenen
Möglichkeiten für den Einsatz von Schüßler-Salzen.
Sind die Zellen im menschlichen Körper optimal mit den Mineralsalzen versorgt, sollte schon
bald eine Besserung der Beschwerden erfolgen.
Für entzündliche Erkrankungen, allgemeine Erschöpfungszustände, Erkrankungen des
Bewegungsapparates oder eine Bindegewebsschwäche gibt es jeweils das passende Mittel.
Damit man auch das richtige Medikament auswählt, ist eine vorherige Beratung zu empfehlen.





Helga Kuczorra und Ingrid Vollert bedankten sich für den informativen Vortrag.


Tagesfahrt nach Hamburg am 29.05.2019


Mit dem großen XXL-Bus von der Firma Strunk-Reisen ging es bei Frühlingswetter nach
Hamburg. 57 Landfrauen waren dabei.
Auf dem Weg nach Finkenwerder stieg in Othmarschen der Stadtführer, Herr Michel Schönfeld,
zu. Mit einer netten Ansprache begrüßte er die Damen aus Barmstedt.
Herr Schönfeld erzählte nicht nur viel über das heutige Hamburg; auch das Geschichtliche kam
nicht zu kurz.
An der Elbchaussee wurden der schöne Baumbestand und die interessanten Bauten
bewundert. Relativ zügig ging es durch den Elbtunnel auf die andere Seite der Elbe.
Im Alten Land beeindruckten die weitläufigen Obstplantagen. Am riesigen Gelände von
„Airbus“ vorbei führte der Weg dann zum Restaurant „Finkenwerder Elbblick“. Hier gab es
für die Landfrauen Kaffee und leckeren Kuchen.





Das nächste Ziel der Ausfahrt war die Hafencity und die Elbphilharmonie. Doch bis dahin
mussten die Ausflügler noch etwas Geduld haben. Durch hohes Verkehrsaufkommen ging es
nur sehr langsam vorwärts und sie kamen ca 1 Stunde später als geplant an.
Riesige Rolltreppen führen in die achte Etage auf die „Plaza“, eine Aussichtsplattform rund
um das Gebäude.





Für einen Bummel in der City war es schon zu spät geworden und so ging es auf direktem
Weg nach Haseldorf zum Abendessen in den „Haseldorfer Hof“.







Nach dem sehr leckeren Essen mit Vor- und Nachspeise brachte Rolf Strunk die
Landfrauen wieder sicher nach Hause.



"Rhododendron und Baumschule" am 13.06.2019


Mit einem Frühlingsgedicht begrüßte Ute Tietjen vom Vorstand die 66 angemeldeten
Landfrauen.
Dieses Mal waren die Tische mit verschiedenen, bunten Schmetterlingen und Gräsern
dekoriert. Zum Abendessen gab es leckeren Kartoffelsalat und Würstchen.





Anschließend begann Herr Holger Hachmann, Inhaber der Firma „Rhododendron Hachmann“ mit seinem Vortrag über diese facettenreiche Pflanze.
Die Leidenschaft „Rhododendron“ besteht bei der Firma Hachmann bereits seit 90 Jahren. Schon der Großvater und der Vater hatten sich der Züchtung von Rhododendronpflanzen verschrieben.
Die Firma Hachmann ist sehr erfolgreich und wurde 2016 mit der Georg Arends Medaille ausgezeichnet. Bevor eine neue Züchtung zufriedenstellend blüht, dauert es fünf bis sechs Jahre. Es gibt bei Hachmann heute ca. 800 verschiedene Sorten dieser Blütenbüsche, die auf 20 ha Land angebaut werden.





Der Rhododendron wächst nicht nur im Halbschatten, es kann durchaus ein sonniger
Standort sein. Der Heimatstandort ist Nordindien; von daher ist er an die Sonne gewöhnt. Aber er mag einen sauren Boden, ph-Wert bei 4,5 und lockere Pflanzerde.
Zweimal im Jahr sollte gedüngt werden. Eine gesunde Pflanze ist nicht so anfällig für Schädlinge.
In dem 8000 qm großen Schaugarten in Barmstedt können sich Interessierte an der bunten Vielfalt erfreuen. Die Mitarbeiter vor Ort geben gerne Tipps beim Kauf und zur Pflege der Pflanzen.
Zum Ende des Vortrages ging Herr Hachmann noch auf die Schädlinge ein, die der Pflanze zu schaffen machen.
Die Landfrauen freuten sich über einige nützliche Ratschläge zur Bekämpfung der Plagegeister.






Mit einem kleinen Präsent bedankte sich Ute Tietjen für den interessanten Vortrag.




"Fahrradtour" am 29.06.2019



Bei sehr sommerlichen Temperaturen machten sich die Landfrauen mit ihren Rädern
auf den Weg in die nähere Umgebung. Die Beverner Landfrauen hatten eine schöne und abwechslungsreiche Strecke ausgesucht. Renate Tonder hatte die Führung der Gruppe übernommen.
Den ersten Stopp legten die Radler bei Petra Lindemann in Heede ein. Bei der Floristin gab es gleich eine kleine Erfrischung für die Damen.
Weiter in Richtung Bevern wurde bei Familie Wieschendorf die nächste Pause eingelegt. Hier wurden diverse, von Herrn Wieschendorf gefertigte, Holzschnitzereien bewundert. Gemütlich unter Sonnenschirmen sitzend, wollten die Damen gar nicht mehr weiter.


Renate Tonder mit einem
geschnitzten Pilz bei
Familie Wieschendorf. 



Doch die Feuerwehr in Bevern wartete schon auf die Landfrauen.
Hier erklärte Herr Stefan Timm den Damen Allgemeines über die Feuerwehr sowie über die Vorgehensweise bei einem Alarm. Renate Tonder wurde auf die Schnelle mit einer Uniformjacke und einem Helm ausgestattet.
Nach dem Besuch bei der Feuerwehr Bevern freuten sich die Radler auf das im Gemeindehaus aufgebaute Tortenbüfett.





Hier hatte Renate Tonder die Tische mit Blumen vom Wegesrand geschmückt, sehr dekorativ.
Ein besonderer Hingucker war die Torte von Maggi Bonnhoff. Sie hatte sie mit dem Schriftzug „Radtour 2019“ versehen. Eine tolle Idee.
Nach diesem erlebnisreichen Nachmittag machten sich die Landfrauen auf den Heimweg.



Liebe Landfrauen,
schnell ist das erste Halbjahr 2019 vergangen. Wir hoffen, unser Programm hat Ihnen viel Spaß gemacht und wünschen Ihnen für die kommenden Wochen viele Sonnentage und gute Erholung.

Das Vorstandsteam
Ute Tietjen, Ingrid Vollert. Helga Kuczorra


"Ein Landarzt zum Verlieben" am 08.08.2019


Der erste Abend im zweiten Halbjahr stand ganz im Zeichen der Literatur.
Die Landfrauen hatten die Autorin Heike Denzau aus Wewelsfleth zu einer Lesung eingeladen. Frau Denzau schreibt überwiegend Krimis; aber heute hatte sie einen etwas sanfteren Roman mitgebracht: „Ein Landarzt zum Verlieben.“
70 Damen hatten sich für den Leseabend angemeldet.





Nachdem sich alle mit einem warmen Hühnerfrikassee gestärkt hatten, begann
die Referentin mit ihrer Lesung.
Mit ihrer ruhigen, warmen Stimme zog sie die Zuhörer in ihren Bann.
Sie stellte so nach und nach die Akteure ihres Romans vor. Da ist Isa, die Erzählerin, die Medizin studiert und zur Zeit in der bestimmten Landarztpraxis arbeitet; der alte Landarzt, der aus Krankheitsgründen von einem jüngeren Landarzt, dem Dr. Aaron Berner, vertreten wird. Und dieser Dr. Berner lässt Isa`s Herz höherschlagen.
Sollte diese Geschichte doch noch mit einem happy-end für die 28-jährige enden?
Nach einer kurzen Pause las Frau Denzau noch ein paar ausgewählte Kapitel aus ihrem Buch.





Anschließend konnten die Landfrauen verschiedene Bücher erwerben, die Frau Denzau
mitgebracht hatte. „Marschfeuer“, „Tod in Wacken“, „Opa will ans Nordkap“, um nur
einige zu nennen.
Ingrid Vollert vom Vorstand bedankte sich bei der Autorin für den gelungenen Leseabend.


Ausfahrt nach Kiel am 04.09.2019


An diesem Morgen sind wir, gefühlt noch vor dem Aufstehen, losgefahren.
Früh um 7.00 Uhr sind wir mit 55 Frauen Richtung Kiel gefahren. Für hungrige Damen hatte
Gerdi Sass für jeden ein Hörnchen für die Fahrt gesponsert. Vielen Dank dafür.
Auf dem 1. Programmpunkt stand der Radiosender R.SH. Herr Clasen war erst doch etwas schockiert über so viele Damen; aber er erklärte sehr ausführlich.
Da die Räumlichkeiten nicht sehr groß waren, drittelten wir uns. Gruppenweise wurden wir auch über die zwei anderen Sender, RADIO BOB und Delta Radio, informiert und durch ihre Studios geführt.
Die jeweils anderen Gruppen durften in der Zwischenzeit den Citti-Park unsicher machen. Dort konnte man einen Kaffee trinken oder ausgiebig shoppen.
Renate Poerschke hatte diese Ausfahrt organisiert und bedankte sich im Namen der Landfrauen mit einem Präsentkorb für die umfangreiche Führung.






Als 2. Programmpunkt fuhr uns Wolfgang mit dem Strunk Bus nach Missunde an der Schlei, wo wir eine Fahrt mit der „Wappen von Schleswig“ über Ulsnis nach Schleswig machten. Im Bus bekamen wir als Snack einen Apfel. Auf dem Schiff gab es leckere Torte und Kaffee. Es war windiges, aber warmes Wetter. Erst zum Ende der Tour fing es an zu regnen.





Der 3. Programmpunkt führte uns nach Geltorf. Dort hatte Max Drews im „Reimer`s Gasthof„
ein Schnitzel-Büfett für uns vorbereitet. Mmmhhhh, lecker.



Ein herzliches
Dankeschön an
Gerdi Sass für die
gespendeten Hörnchen.  



Um 19:30 Uhr traten wir die Heimreise an. Es war ein sehr schöner, informativer, aber auch langer Tag.


"Schusterstadt Barmstedt" am 12.09.2019


Knapp 100 Personen konnte Helga Kuczorra vom Vorstand begrüßen.
Ein Dankeschön ging gleich an die Barmstedter Bastelgruppe, die wieder sehr
fleißig war und die Tische schön geschmückt hatte.





Als abendlichen Imbiss gab es leckere Kohlrouladen mit Petersilienkartoffeln.





Jetzt freuten sich alle auf den Referenten des Abends, Peter Steenbuck.
Der fundierte Barmstedt-Kenner hat schon häufig Bildervorträge gehalten und auch
Stadtführungen geleitet. Er hat bereits vier Bücher über Barmstedt veröffentlicht, davon zwei in Zusammenarbeit mit der Buchhändlerin und Autorin Claudia Kollschen.
Der Titel seines heutigen Vortrages:“De Barmstedter Schoosteree“.





Das Symbol für die lange Tradition der Schuhmacherei in Barmstedt ist der
„Schusterjunge“, der seit vielen Jahren an der Ecke Bahnhofstrasse / Reichenstrasse steht.
Schon 1736 gab es im Ort überdurchschnittlich viele Schuhmacher. Es hatte sich wohl herumgesprochen, dass man nur hier lernen konnte, wasserdichte Seestiefel herzustellen. Diese waren so begehrt, dass sie bis nach Amerika exportiert wurden. Auch die „Helgoländer Fischerwathose“ wurde in Barmstedt hergestellt. Sie ist heute noch zu sehen im
Barmstedter Museum.
Herr Steenbuck zeigte Fotos mehrerer Schuhmacherfamilien und auch deren Häuser, in denen die Werkstätten untergebracht waren. Um 1900 gab es in Barmstedt fünf Schuhfabriken: Lüdemann, Rotermund, Rickert, Kopitschke und Gabor. Von den einst vielen kleinen Schuhmacherbetrieben ist nur noch eine übrig:
die Werkstatt von August Storjohann an der Brunnenstrasse.





Auch Herr Steenbuck selbst stammt aus einer Schuhmacherfamilie. Seinerzeit durfte er bei seinem Onkel, Willi Thomsen, selbst einen Kinderschuh in Handarbeit fertigen. Es blieb jedoch bei dem einen Exemplar; es fehlte ihm an Geduld für einen zweiten Schuh. Er ließ sich lieber zum Drogisten ausbilden.




Helga Kuczorra
bedankt sich für den
informativen und
interessanten Vortrag.  
Auch Eva Steenbuck
erhielt ein kleines
Präsent für ihre
Fotoarbeiten. 



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